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Chronologische Tabelle

1886

1. September geboren als Sohn des Kunstmalers Alfred Schoeck von Basel und der Hoteliertochter Agathe Fassbind in Brunnen am Vierwaldstättersee.

1893

Erster Musikunterricht.

1900

Übersiedlung der vier Schoeck-Söhne nach Zürich zwecks Besuch höherer Schulen.

1901-1904

Besuch der Industrieschule (heute Oberrealschule).
Komposition der ersten Klavierlieder.

1904-1907

Musikstudium an der Musikschule Zürich (heute Hochschule der Künste Zürich). Abschlussstück: Serenade, op.1

1907-1908

Studienjahr am Leipziger Konservatorium bei Max Reger.
April 1908: Rückkehr in die Schweiz.
Drucklegung der ersten Klavierlieder beim Verlag Hug & Co. (Leipzig und Zürich)

1909

Italienreise mit Fritz Brun nach Venedig.

1909-1916

Leiter des Männerchors Zürich-Aussersihl.

1910

Reise nach Budapest, Besuch der Geigerin Stefi Geyer.

1911

Italienreise mit dem Männerchor Zürich-Aussersihl und später mit Hermann Hesse und Fritz Brun nach Triest und Umbrien.

1911-1916

Arbeit an der Oper Erwin und Elmire, op. 25. Uraufführung am 11. November 1916 im Stadttheater Zürich (Leitung: Max Kaempfert).

1911-1918

Leiter des Lehrergesangvereins Zürich. Komposition grossangelegter Chorwerke: Dithyrambe, op. 22 (1911) und Trommelschläge, op. 26 (1915)

1912

19. März: Uraufführung des 1911 komponierten Violinkonzertes, op. 21 in Bern (Violine: Wilhelm de Boer, Leitung: Fritz Brun).
Italienreise mit Paul Loewensberg nach Venedig, Vicenza, Ravenna und Rimini.

1913

Italienreise mit Hermann Hesse und Fritz Widmann nach Bergamo, Vicenza, Mailand, Padua und Cremona.
Reise mit dem Lehrergesangverein nach Salzburg, Wien, Budapest und Triest.
Reise mit Armin Rüeger durch Süddeutschland (Urach, Tübingen, Ernsdorf am Chiemsee).

1914

Italienreise nach Mailand, Florenz und Lucca.

1916

5./7. März: Schoeck-Konzert des Lehrergesangvereins Zürich: Uraufführung der Trommelschläge, op. 26.

1917-1918

Arbeit an der Oper Don Ranudo, op. 27. Uraufführung am 16. April 1919 im Stadttheater Zürich (Leitung: Robert F. Denzler).

1917-1944

Leiter der Sinfoniekonzerte in St. Gallen.

1919-1921

Arbeit an der Oper Venus, op. 32 in Brissago (Tessin) und in Genf. Uraufführung am 10. Mai 1922 im Stadttheater Zürich (Leitung: Robert F. Denzler).

1921

2. Januar: Uraufführung der Szene und der Pantomime Das Wandbild, op. 28 am Stadttheater in Halle (Leitung: Oskar Braun).

1923

19. März: Uraufführung der Elegie, op. 36 in der Zürcher Tonhalle (Gesang: Felix Loeffel, Leitung: Schoeck).
Reisen nach Salzburg und Paris.

1924

23. Februar: Uraufführung der Gaselen, op. 38 in Winterthur (Gesang: Felix Loeffel, Leitung: Schoeck).
Zweite Reise nach Salzburg.

1925

14. Dezember: Heirat mit Hilde Bartscher aus Frankfurt am Main.

1927

8. Januar: Uraufführung der Penthesilea, op. 39 an der Sächsischen Staatsoper in Dresden (Leitung: Hermann Kutzschbach).
21. Januar: Tod der Mutter.
2. März: Uraufführung von Lebendig begraben, op. 40 in Winterthur (Gesang: Thomas Denjis, Leitung: Schoeck).

1928

30. Juni: Dr. h. c. der Universität Zürich.

1929

16. März: Uraufführung der Wandersprüche, op. 42 in Zürich (Gesang: Felicie Hüni-Mihacsek, Leitung: Schoeck).
Ferien in Südfrankreich und auf der Insel Sylt.

1930

3. Oktober: Uraufführung der dramatischen Kantate Vom Fischer un syner Frau, op. 43 an der Sächsischen Staatsoper Dresden (Leitung: Fritz Busch).

1931

26. Januar: Tod des Vaters.

1932

Januar/Februar: Reise nach London zu einer Aufführung der Elegie.
März: Umzug nach Zürich-Wollishofen, wo Schoeck bis ans Lebensende wohnt.
29. Mai: Geburt der Tochter Gisela.
September: Ferienaufenthalt in Dalmatien.

1933

29. April: Uraufführung des Präludium, op. 48 in Zürich (Leitung: Volkmar Andreae).
18. Mai: Uraufführung des Notturno, op. 47 in Zürich (Gesang: Felix Loeffel, Leitung: Schoeck).

1934

22.-29. April: Schoeck-Woche in Bern.

1935

Schoeck arbeitet auf dem Weidhof am Bodensee, in Zürich und in Brunnen an der Oper Massimilla Doni.

1936

Frühlingsreise nach Südfrankreich und Spanien.
Konzerte zu Schoecks 50. Geburtstag.

1937

2. März: Uraufführung der Oper Massimilla Doni, op. 50 an der Sächsischen Staatsoper Dresden (Leitung: Karl Böhm).
25. April: Schoeck erhält von der Universität Freiburg im Breisgau den «Erwin von Steinbach-Preis».

1937-1941

Schoeck arbeitet in Zürich, Männedorf und auf dem Weidhof an seiner letzten Oper Das Schloss Dürande.

1938

6. April: Uraufführung des Wandsbecker Liederbuches, op. 52 in Zürich (Gesang: Alice Frey, Klavier: Walter Frey).
Ferienaufenthalt in Rom.

1941

30. August: Schoeck dirigiert anlässlich der Luzerner Festwochen das Orchester der Mailänder Scala.

1943

1. April: Uraufführung der Oper Das Schloss Dürande, op. 53 an der Berliner Staatsoper (Leitung: Robert Heger).
8. Oktober: Uraufführung des Keller-Zyklus Unter Sternen, op. 55 (Gesang: Felix Loeffel, Leitung: Schoeck).
21. November: Schoeck erhält den Musikpreis der Stadt Zürich.

1944

9. März: Schoeck erleidet während eines Konzertes in St. Gallen einen Herzinfarkt.

1945

17. Mai: Uraufführung des Leuthold-Zyklus Der Sänger, op. 57 in St. Gallen (Gesang: Ernst Haefliger, Leitung: Schoeck).
17. Dezember: Uraufführung der Sommernacht, op. 58 in Bern (Leitung: Luc Balmer).

1946

1. September: Uraufführung des Conrad Ferdinand Meyer Zyklus Das stille Leuchten, op. 60 in Zürich (Gesang: Elsa Cavelti, Leitung: Schoeck).
14. September: Uraufführung der Streichersuite in As-Dur, op. 59 in Winterthur (Leitung: Hermann Scherchen).

1948

10. Februar: Uraufführung des Violoncello-Konzertes, op. 61 in Zürich (Violoncello: Pierre Fournier, Leitung: Volkmar Andreae).

1949

25. April: Uraufführung des Mörike-Zyklus Das holde Bescheiden, op. 62. Erste Folge in Stuttgart (Gesang: Hilde Schoeck, Klavier: Othmar Schoeck).

1950

30. November: Das holde Bescheiden. Zweite Folge. Uraufführung in Zürich (Gesang: Hilde Schoeck, Klavier: Othmar Schoeck).

1951

2. Juni: Uraufführung des Festlichen Hymnus, op. 64 in Zürich (Leitung: Erich Schmid).
Im Juli: Autoreise mit Josef von Vintschger nach Österreich.

1952

6. Februar: Uraufführung des Hornkonzertes, op. 65 in Winterthur (Horn: Hans Will, Leitung: Victor Desarzens).

1953

Verschlechterung seines Gesundheitszustandes
Erholungsaufenthalt auf Schloss Muzot (Wallis).

1955

6. Dezember: Uraufführung des Lenau-Zyklus Nachhall, op. 70 (Gesang: Elsa Cavelti, Leitung: Erich Schmid) in Zürich.

1956

14. März: Schoeck erhält die «Hans Georg-Naegeli-Medaille» im Zürcher Stadthaus.
Festkonzerte und Opernaufführungen in Zürich, St. Gallen, Basel, Bern und andern Orten anlässlich Schoecks 70. Geburtstag.
2. September: Schoeck erhält in Ottobeuren das «Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland».

1957

Tod am 8. März.